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  • Thomas Fritsche

Am Ende nochmal gut gegangen – Sieg im Ostderby

Im Ostderby in der Regionalliga Südost reisten die USV VIMODROM Baskets am Samstagnachmittag nach Dresden zum Duell der Universitätssportlerinnen.

Foto: Christoph Worsch


Die Damen um Kapitän Juliane Riebel konnten erstmals mit 11 Spielerinnen antreten, nachdem eben besagte Jule Riebel wieder dabei war und auch Lena Rothämel ihr Comeback feierte.


Der Start ins Spiel lief dennoch zunächst nicht nach Plan, vorn war man nicht aggressiv genug, konnte Würfe von außen nicht verwandeln und macht sich das Leben oft selbst schwer. Defensiv bekam man wenig Zugriff, verpasst immer wieder einfache Situationen und wusste sich nur mit Fouls zu helfen. Nach neun Minuten stand es 2:19 aus Jenaer Sicht, zum Ende des Viertels 5:19. Für viele der zahlreichen Zuschauer schien das Spiel hier schon gelaufen, doch 30 Minuten sind lang im Basketball.


Im zweiten Viertel stellte man defensiv um und das zahlte sich aus. Schritt für Schritt kämpften sich die Jenaer Damen heran. Insbesondere defensiv fand man nun mit größeren Line Ups mehr Zugriff, konnte viel am Brett wegnehmen und sammelte die Rebounds ein. Offensiv übernahm ab Mitte des Viertels vor allem Annika Schwarz. Sie markierte allein elf Punkte im zweiten Spielabschnitt, Dresden insgesamt deren neun. Zur Halbzeit war man wieder auf 26:28 dran.


Der dritte Spielabschnitt war umkämpft. Die Gastgeberinnen stellten sich etwas besser auf die Jenaer Defense ein, aber der offensive Motor Jenas lief. Lilly Feistkorn verwandelte drei Dreier, kam in diesem Spielabschnitt auch auf elf Punkte. Jill Brand verwandelte mit dem Buzzer einen Dreier zum 47:47 Ausgleich und so sollte die Entscheidung im letzten Viertel fallen.


Hier waren die VIMO Ladies dann offensiv nicht mehr zu stoppen. Lena Rothämel, Jule Riebel und Annika Schwarz schraubten den Vorsprung mit vier Dreiern zwischenzeitlich auf 16 Punkte (70:54). In den letzten drei Minuten leisteten sich die Jenaer Damen dann einige unnötige Ballverluste und Dresden schickte sie oft an die Linie. Dort gab man sich aber keine Blöße und so entschied man das letzte Viertel 34:21 und das Spiel mit 81:68 für sich.


Positiv ist sicher, dass Annika Schwarz und Lilly Feistkorn nach dem schwachen Auftritt gegen Marktheidenfeld wieder zurück in die Spur fanden. Ebenso positiv waren die Auftritte von Lena Rothämel und Jule Riebel. Letztere zeigte mit 12 Punkten aus allen Lagen, sechs Rebounds und vier Steals eine ganz starke Leistung. Vanessa Kajan wusste nicht nur offensiv zu überzeugen, sondern trieb mit ihrer Energie die Gegnerinnen vor allem in der Defense ein ums andere Mal zur Verzweiflung.


Der schwache Start und die unnötigen Fehler trüben das Bild etwas, werden aber hoffentlich zur Weiterentwicklung beitragen.


Mit dem Sieg schließen die USV Damen die Hinrunde mit sechs Siegen und einer Niederlage auf Platz zwei ab. Schon nächste Woche geht es zum Start der Rückrunde nach Herzogenaurach.

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