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  • Thomas Fritsche

AUF DEM RICHTIGEN WEG

Im zweiten Saisonspiel boten die USV VIMODROM Baskets Jena den angereisten Gegnerinnen vom TG Neuss einen harten Kampf, gaben den Sieg leider schlussendlich dennoch mit 67:74 ab.



Das erste Viertel war von zahlreichen guten Spielzügen beider Teams geprägt, in dem jede Seite zeigte, dass sie sowohl von Outside als auch Inside scoren konnte. Während Neuss jedoch vor allem über ihre Centerspielerin Punkte erzielte, scorte Jena sehr variabel von außen. Nach den ersten 10 Minuten führten die USV Ladies mit 4 Punkten (20:16).


Im nächsten Spielabschnitt zogen die Tigers dann allerdings das Tempo noch einmal etwas an und holten sich die Führung Stück für Stück zurück. Schlechte Abschlüsse oder kleine Fehler in der Jenaer Offensive führten vermehrt zu leichten Punkten in Transition. Zur Halbzeitpause stand es 35:47 für die Gegner.


Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich die Spielintensität gefühlt auf beiden Seiten noch einmal und jeder Ball wurde hart umkämpft. Vor allem von der 3er Linie überzeugte Annika Schwarz, die jüngste Spielerin des Jenaer Teams, und verwandelte ganze 5 Drei-Punkt-Würfe. Mit 19 erzielten Punkten war sie zudem Topscorerin des Teams an diesem Tag. Trotzdem schmolz der Vorsprung von den Neuss Tigers nicht, mit 14 Punkten Unterschied ging es in die letzte Spielphase.


Doch so einfach wollten sich die USV VIMODROM Baskets nicht geschlagen geben. Von der Bank und der heimischen Halle angefeuert, nahmen die Ladies das Herz in die Hand und verteidigten härter als zuvor. Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung schien hier Früchte zu tragen und Neuss immer wieder vor Probleme zu stellen. Punkt um Punkt kämpften sich die Jenaerinnen heran, bis sie 2 Minuten vor Schluss auf 5 Punkte herangekommen waren. Am Ende fehlte aber das letzte Bisschen und Neuss konnte die Partie für sich entscheiden. Trotzdem sollte man das Positive aus diesem Spiel mitnehmen: Die Chance auf einen Sieg war greifbar nah – und vor allem realistisch! Es gilt sich in Zukunft noch schneller auf den Gegner einzustellen, die eigenen Stärken gekonnt zu finden und vor allem zu nutzen.


"Wir haben das Spiel Mitte des zweiten Viertels bis Mitte des dritten Viertels aus der Hand gegeben. Danach haben wir große Moral gezeigt und sind zurück gekommen, aber bei 20 Punkten Rückstand ist es natürlich schwer. Wir müssen uns schneller auf den Gegner einstellen, Stärken wegnehmen und in der Offensive cleverer sein. Aber wir haben uns im Vergleich zur Vorwoche gesteigert. Wir müssen weiter an uns glauben und uns konsequent verbessern." resümiert Coach Thomas Fritsche nach dem Spiel.


Nächstes Wochenende steht das erste Auswärtsspiel gegen den BBZ Opladen an, dort heißt es am letzten Viertel dieses Spiels anzuknüpfen und bereits von Beginn an auf hohem Niveau zu verteidigen und mit Selbstvertrauen jeden Wurf zu nehmen.

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