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  • Thomas Fritsche

Big Point verpasst

Einen Big Point im Rennen um die besten Platzierungen für die anstehenden Play Offs haben die USV VIMODROM Baskets am Samstag in Marktheidenfeld verpasst. Dabei sah es lange gut aus, doch am Ende entscheiden einige kleine Fehler das Spiel zugunsten der Gastgeberinnen.

Foto: Christoph Worsch


Mit Jill Brand mussten die VIMO Ladies auf eine wichtige Spielerin verzichten, auch der Einsatz von Lilly Feistkorn entscheid sich erst im Warm Up. Mit einem klaren Plan gingen die Spielerinnen um Kapitän Jule Riebel ins Spiel. Den konnten sie zu Beginn jedoch nicht umsetzen. Immer wieder ließen sie einfache Punkte am Korb zu oder schickten die Spielerinnen des Tabellenführers an die Freiwurflinie. Offensiv fand man zunächst auch nicht ins Spiel. Die Würfe von außen wollten noch nicht so recht fallen, die Weg zum Korb fand man nicht. So sah man sich nach dem ersten Viertel mit 10:21 im Rückstand.


Ganz anders sah es dann im zweiten Viertel aus. Jena war nun defensiv viel wacher, kontrollierte den Zug zum Korb und die Hilfen waren da, wo sie hingehören. Markheidenfeld kam nicht mehr zu einfachen Punkten, Jenas Offensive dagegen lief nun besser. Lilly Feistkorn und Annika Schwarz per Dreier, Vanessa Kajan und Jule Riebel am Brett verkürzten den Rückstand. Mitte des Spielabschnitts bäumten sich die Gastgeberinnen auf, kamen selst zu einem 7:0 Lauf. Danach legten aber die jungen Jenaer Spielerinnen nach und Lily Rhomberg sorgte per Dreier für den Ausgleich kurz vor der Halbzeitpause.


In der zweiten Hälfte domieniert Jena zunächst weiter. Drei Dreier von Lilly Feistkorn und Punkte von Clara Englisch und Annika Schwarz führten zur 41:30 Führung nach fünf Minuten. Doch Markheidenfeld kam zurück, konnte den Rückstand bis Viertelende auf 42:48 aus eigener Sicht verringern.


Im Schlussabschnitt war das Spiel umkämpft. Die Intensität war auf beiden Seiten hoch, doch den Jenaer Spielerinnen unterliefen zu viel kleine Fehler. Ein Ballverlust hier, eine verpasste Rotation dort und die Gastgeberinnen nutzen jeden Fehler aus. Mitte die Spielabschnitts glich Eva Barthel das Spiel per Dreier aus. Die Universitätssportlerinnen hatten ihren offensiven Rhythmus völlig verloren und konnten nur noch zwei Punkte auf die Anzeigetafel bringen.


So muss man sich in einem Spiel, das man selbst aus der Hand gegeben hat geschlagen geben. Ein schlechter Start und zu viele Fehler in der entscheidenden Phase des Spiels reichen gegen den Tabellenführer nicht. Durch den Sieg von Litzendorf fällt man nun auf Platz drei zurück und wird wohl in der ersten Runde der Playoffs keinen Heimvorteil genießen.

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