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  • Thomas Fritsche

EINE HALBZEIT IST NICHT GENUG

Die USV VIMODROM Baskets müssen sich im ersten Spiel gegen ALBA Berlin mit 49:75 geschlagen geben.

Nachdem in der vergangenen Saison lediglich 3 reguläre Spiele bestritten werden konnten, war es am Sonntag endlich soweit: Die USV VIMODROM Baskets, Aufsteiger in die 2. Toyota Basketball Bundesliga, standen nach langer Zeit wieder vor Heimpublikum auf dem Parkett. Bereits im ersten Spiel erwartete sie mit ALBA Berlin ein starkes und routiniertes Bundesligateam, das sicherlich die Favoriten Rolle einnahm.


Doch ganz nach dem Teammotto „ALL WE GOT“ starteten die USV Ladies stark ins Spiel und boten den angereisten Berlinern motiviert die Stirn. Insbesondere der Neuzugang aus Kanada, Sarah Bennett, setze sich trotz ihrer vergleichsweisen geringen Größe immer wieder am Brett durch und verwandelte einen Korb nach dem anderen. Doch ALBA scorte ebenfalls konstant und sicherte sich damit das Viertel 18:25.


Auch das zweite Viertel war durch gutes Zusammenspiel der VIMODROM Baskets gekennzeichnet, was zu optimal herausgespielten Würfen und freien Abschlüssen am Korb führte. Vor allem Sydney Kopp, die bereits im letzten Jahr in der 2. Bundesliga spielte, nutze ihre Chancen häufig und schloss am Brett sowie von der Dreierlinie ab. Unterstützt wurde sie zudem von Lilly Feistkorn, die mehrere Punkte beisteuerte und das Team im Rennen hielt. In die Pause ging man mit lediglich 5 Punkten Rückstand und einem guten Gefühl (34:39).


Nach der Halbzweitpause standen die Dinge dann jedoch anders: Zahlreiche Fehlpässe, unnötige Ballverluste und vergebene Wurfchancen ließen den USV Jena immer weiter nach hinten fallen, während ALBA jeden Fehler und mögliche Chance ausnutze. Statt als Team aufzutreten, konnten gerade Offensive keine Lösungen gefunden werden und defensiv fehlte oft der letzte, entscheidende Schritt. Das letzte Viertel gestaltete sich ähnlich und auch wenn die VIMODROM Baskets mit Kampf und Herzblut bei der Sache waren, konnte der Vorsprung der Berliner nicht mehr aufgeholt werden.


Nun steht für das Team eine neue Trainingswoche an, in der sie jede Einheit nutzen werden, um das vergangene Spiel aufzuarbeiten, an Details zu feilen und sich als Einheit noch stärker aufzustellen. Denn auch wenn der Start in die 2. Bundesliga nicht von Erfolg gekrönt war, so konnten doch wertvolle Lektionen und Erfahrungswerte gewonnen werden. Dies ist vor allem für Spielerinnen wichtig, die noch nie auf diesem Level gespielt haben und sich erst an das Bundesliga Klima gewöhnen müssen.


Auch Coach Thomas Fritsche sagt nach dem Spiel: „Es liegt allein an uns – wir haben in jedem Spiel die Chance unser Bestes zu geben. Gegen Neuss müssen wir eine Reaktion zeigen, müssen als Team auftreten.“ Und das können die Fans von ihrem Team auf jeden Fall erwarten: Schon am kommenden Wochenende steht erneut ein Heimspiel an, los geht es um 15:30 Uhr gegen die TG Neuss Tigers.

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