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  • Thomas Fritsche

GAME ONE

Das erste Spiel der Playoff Runde gegen den TSV München Ost können die USV VIMODROM knapp für sich entscheiden. Nach intensiven 40 Minuten stand ein knapper Vorsprung von 4 Punkten (64:60) auf der Anzeigetafel. 


Bild: Frieda Fischer


Mit dem Team aus München reiste für die USV Damen kein neuer Gegner an. Bereits in der letzten Saison standen sich die Spielerinnen in den Playoffs gegenüber. Damals ging die Serie in drei Spielen knapp an die Münchnerinnen.

Auch diesmal sollte bereits ab Spielbeginn deutlich werden: Niemandem würde ein Punkt oder gar Sieg geschenkt werden. Hohes Tempo und harte Defense zogen sich durch das gesamte Spiel. Über 200 Fans in der Halle machten richtig Stimmung und das Spiel zu einem Basketballfest!


Der TSV München-Ost verteidigte gerade am Ball sehr aggressiv, wodurch die VIMO Ladies selten zu ihren gewöhnlichen Würfen von der 3er-Linie kamen. Dafür fanden insbesondere Annika Heck und Lilly Feistkorn oft eine Lösung, indem sie das Brett hart attackierten und sich so Layups oder Freiwürfe erarbeiteten. 


Dies schauten sich Teamkameradinnen wie Laura Thiele und Vanessa Kajan schnell ab und gingen mit Power zum Korb. Während das erste Viertel knapp an die Gäste ging, bauten sich die VIMODROM Baskets somit bis zur Halbzeit einen 11 Punkte Vorsprung auf (36:25).  Gerade die Presse Jenas sollte München vor Probleme stellen. Einige Ballverluste sorgten für einfache und schnelle Punkte für das Heimteam und ließen die Halle laut werden.  


Durch mehr Druck der Münchner Defense und einigen Unaufmerksamkeiten in der eigenen Verteidigung gaben sie diese Führung jedoch in den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte ab. Es fiel den Jenaer Spielerinnen schwerer, einen guten Rhythmus in der Offense zu finden, um ideale Abschlüsse zu generieren. Leider fanden auch einige gute Würfe nicht ihr Ziel, sodass München das Viertel mit 11:18 klar gewann. 


Glücklicherweise fanden die Universitätssportlerinnen im letzten Spielabschnitt wieder ihr Setting und arbeiteten hart am Ball, beim Rebound und in der Passverteidigung. Trotzdem stand es in der 35. Minute 54:54 – alles war wieder offen! 


Mit einem erfolgreichen Dreier erhöhte Annika Schwarz zwei Minuten vor Schluss auf eine 5 Punkte Führung. Vanessa Kajan schloss mit einem Foul ab, konnte den Freiwurf aber nicht verwandeln. München kam durch einen eigenen Dreier wieder heran und schickte die Jenaer Spielerinnen an die Linie. Lediglich 3/9 Freiwürfen fanden ihr Ziel in der letzten Spielminute, ausreichend für den Sieg war dies dennoch, da München von der Linie ebenfalls wackelte und sich keine sauberen Abschlüsse erarbeiten konnte.


Was für ein Spiel! Für die zahlreichen, gut gelaunten Fans in der USV Sporthalle war der Samstagnachmittag auf jeden Fall ein Highlight. Spannung pur, klasse Stimmung und zwei Teams auf Augenhöhe auf dem Spielfeld. Nun bleibt nur noch die Frage offen, wer die zweite Parte für sich entscheidet. Vielen Dank für die Unterstützung neben dem Spielfeld! 


Am kommenden Sonntag geht es für das Team dann nach München und man wird alles versuchen, um die Serie zu gewinnen.

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