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  • Thomas Fritsche

KOPF AN KOPF RENNEN

Da ist er endlich: Der erste und hart erkämpfte Sieg für die USV VIMODROM Baskets in der 2. Toyota DBBL! Auf eigenem Parkett und vor zahlreichen Fans konnten sie sich mit 68:63 gegen die ChemCats Chemnitz nach Overtime durchsetzen.

Die ersten Minuten des Derby-Spiels starteten recht verhalten, keins der Teams konnte erfolgreich abschließen. Erst in der 4. Minute fielen die ersten Würfe auf Seiten Chemnitz, welche zügig von Jena beantwortet wurden. Die VIMO Ladies hatten eine gute Balance zwischen Abschlüssen am Korb und von außen, während die ChemCats vor allem Punkte am Brett erzielten.


Beide Mannschaften kämpften bereits ab der ersten Minute um jeden Ball, wie es von einem Derby und gut bekannten Gegnern auch zu erwarten war. Das erste Viertel konnte daher keiner für sich entscheiden, nach 10 Minuten stand es 13:13.

Das zweite Viertel begann gut für die USV VIMODROM Baskets, sodass sie vorerst in Führung gingen. Anschließend häuften sich jedoch unnötige Turnover, beispielsweise gegen die Presse von Chemnitz, sodass diese den knappen Vorsprung wieder aufholten. Denise Alkewitz, langjähriger Kapitän des Jenaer Teams, und Sydney Kopp konnten allerdings das Tief immer wieder ausgleichen – sowohl am Brett als auch von der 3er Linie. Zur Halbzeit lag Chemnitz nur mit einem Punkt vorn (29:30).


Nach der Pause startete Chemnitz stark und legte einen kleinen Run hin. Nach einer raschen Auszeit hatte sich der USV Jena jedoch schnell wieder gefasst und verteidigte härter. Am Ende des Viertels war wieder alles offen: Mit 46:46 ging es in den letzten Spielabschnitt.


Doch wie sich zeigte, sollten die verbleibenden 10 Minuten nicht reichen, um über einen Sieger zu entscheiden. Die Führung wechselte hin und her, kein Team konnte sich absetzen oder wollte gar kleinbeigeben. Steals, Turnover, Sprungbälle – das Spiel blieb in jedem Falle spannend, wenn nicht sogar dramatisch! 90 Sekunden vor Schluss war Jena mit vier Punkten vorn, doch mit 20 Sekunden auf der Uhr konnte Chemnitz in Person von Lucile Peroche ausgleichen. Zwei Auszeiten später fanden sich beide Teams in der Verlängerung.


Auch hier wendete sich erst 25 Sekunden vor Schluss das Blatt deutlich zugunsten Jenas: Mit einem 3er von Lilly Feistkorn konnten die USV VIMODROM Baskets den Vorsprung auf 5 Punkte ausbauen, die Chemnitz nun nicht mehr aufholen konnte.

Somit steht nun endlich der erste Sieg für die Aufsteiger zu Buche und das Gefühl möchte niemand so schnell wieder missen. Kommende Woche ist man auswärts gegen Wedel gefragt, dort gilt es direkt intensiv und fokussiert zu starten.


Trainer Thomas Fritsche: „Dei Mannschaft hat sich heute endlich für den Einsatz im Training belohnt und verdient den ersten Sieg geholt. Aber wir haben auch wieder gesehen, an welchen Dingen wir weiter konsequent arbeiten müssen. Chemnitz trifft nur einen Dreier bei 25 Versuchen und ist trotzdem bis zum Schluss im Spiel, das sollte eigentlich nicht passieren. Wir müssen unsere Turnover reduzieren, dann sind wir ein ganzes Stück weiter.“.


Ganz besonders freut uns dieser Sieg für unsere Nummer 4, Lena Rothämel. Für sie war es das letzte Spiel im Jenaer Trikot, nun geht es für sie in einen neuen Lebensabschnitt, für den wir ihr nur das Beste wünschen. Danke für dein Engagement, Teamgeist und Einsatz in den letzten Jahren. Wir werden dich vermissen!


Die USV VIMODROM Baskets möchten sich an dieser Stelle auch herzlich bei all ihren Fans und Partnern für die Unterstützung bei diesem emotionalen Spiel bedanken!

Foto: Jürgen Scheere

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