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  • Thomas Fritsche

LICHT UND SCHATTEN

In einem schwierigen Spiel gegen die BG 89 AVIDES Hurricanes verlieren die USV VIMODROM Baskets klar mit 55:84. Auch wenn sich das Ergebnis im Spielverlauf nicht ganz so deutlich angefühlt hatte, waren die guten Phasen der Jenaer Heimmannschaft zu kurz um Rotenburg die Stirn bieten zu können.

Die Universitätssportlerinnen starteten sehr konzentriert und motiviert in die Partie gegen den derzeitigen Tabellenvierten. Dies machte sich sowohl offensiv als auch defensiv bemerkbar: die ersten Punkte des Spiels erzielte Chelsey Schumpert für ihr Heimteam, während die Damen aus Rotenburg erst nach drei Minuten über Anacia Wilkinson den ersten Korb verwandelten.


Auch der weitere Verlauf des Viertels wirkte recht ausgeglichen, die USV Damen legten den Fokus auf ihre Defense und versuchten ansonsten, ihr Spiel strukturiert aufzubauen. Dies gelang häufig, sodass sie auf Augenhöhe mitspielten. Doch plötzlich schien diese Intensität und Sorgfalt verloren, mehrere überflüssige Turnover und schlechte Kommunikation ermöglichten den Gästen einen 11:0 Run, wodurch der Vorsprung nach dem ersten Spielabschnitt mit 9:20 unnötig hoch ausfiel.


Im zweiten Viertel brauchten nun die USV VIMODROM Baskets zu lange, um wieder ins Spiel zu finden und als sie den ersten Wurf endlich erfolgreich trafen, waren die Gegnerinnen schon 21 Punkte im Vorsprung. Diesen ermöglichte vor allem Toshua Leavitt, die mehrere Dreier beisteuerte. Jena fand anschließend wieder besser in den Tritt und konnte Wurfchancen hochprozentiger umsetzen. Lilly Feistkorn und Sarah Bennett trugen hierzu maßgeblich bei, auch wenn man sagen muss, dass die Wurfquote des gesamten Teams – insbesondere von Außen – keine Anknüpfung an vergangene Spiele war. Zur Halbzeit stand es 29:48, ein Vorsprung der bei dem Niveau nur schwer einzuholen war.


In der zweiten Spielhälfte gestaltete sich das Spiel leider nicht maßgeblich anders oder gar zu Gunsten der Heimmannschaft. Zwar waren immer wieder gute Spielabschnitte und schöne Spielszenen dabei, aber oftmals blieb es doch bei einem Ticken zu wenig von Allem. Somit war es den USV VIMODROM Baskets nicht möglich das Spiel noch einmal zu drehen oder gar für sich zu entscheiden.


“Wir müssen die hohe Intensität der vergangenen Trainingswoche mit ins Spiel nehmen und diese Energie muss man auf dem Spielfeld spüren!”, bemerkt Denise Alkewitz, Kapitän der Mannschaft, nach dem Spiel. Die Chance ihre gute Trainingsleistung umzusetzen bekommen die USV Ladies am kommenden Wochenende gegen die VfL VIACTIV-AstroLadies in Bochum.


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