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  • Thomas Fritsche

Mühsamer Sieg in Würzburg

Die USV VIMODOM Baskets kehren mit zwei Punkten im Gepäck vom ersten Auswärtsspiel der Saison aus Würzburg zurück, zufrieden jedoch können sie nicht so recht sein. Drei teilweise kurzfristige Ausfälle auf den Innenpositionen führten dazu, dass nur sieben Spielerinnen zur Verfügung standen. Dennoch dominierte man das Spiel phasenweise, nur um sich wenig später das Leben wieder schwer zu machen.

Das erste Viertel gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Trotz des dünnen Kaders drückten die VIMO Baskets aufs Gaspedal und hielten das Tempo hoch. Die Zone wurde konsequent attackiert, aber die Bewegung abseits des Balls ließ zu wünschen übrig. Mit 15:11 fiel der Vorsprung recht dürftig aus.


Im zweiten Viertel konnten die Gäste ihren Vorsprung konstant ausbauen. Laura Thiele mit zwei Dreiern und Lilly Feistkorn mit Abschlüssen am Brett sorgten für Jenaer Punkte. Zwei Minuten vor Ende war man bereits auf 33:18 weg, dann leistet man sich aber einen Ballverlust und ein unsportliches Foul. Diese Aktion schien das junge Jenaer Team zu verunsichern, Würzburg nutze die leichten Ballverluste und die Unsicherheit in der Defense zu einem 9:0 Lauf. Annika Schwarz im Fast Break und Alina Hamzei von der Freiwurflinie konnten den Vorsprung zur Halbzeit auf 37:27 stellen.


Im dritten Viertel ging es offensiv gut los. Zwei Dreier von Alina Hamzei und einer von Annika Schwarz brachten wertvolle Punkte, denn defensiv war man nicht so recht auf der Höhe, ließ einfache Drives und Fast Breaks zu. Doch ein weiterer Dreier von Laura Thiele und vier Punkte von Lilly Feistkorn sorgten dafür, dass die Universitätssportlerinnen auch dieses Viertel gewannen und mit 54:41 führten. Sorgen machte aber die Foulbelastung. Jill Brand saß bereits mit fünf Fouls auf der Bank, Annika Schwarz hatte deren vier.


Das letzte Viertel begann mit einfachen zwei Punkten von Liliy Rhomberg, gefolgt von einem ganz wichtigen Dreier mit Ablauf der 24 Sekunden. Wichtig deshalb, weil es beinahe die letzten Punkte des Spiels für die Gäste waren. Plötzlich lief nichts mehr, einfache Lay Ups gingen daneben, von außen war der Korb wie vernagelt. Würzburg kam bis auf 59:52 heran und zu allem Überfluss musste Lilly Feistkorn mit blutender Nase vom Feld. In der Phase hatten die Jenaerinnen Glück, dass Würzburg einige Optionen nicht nutzen. In der Schlussminute macht dann Clara Englisch den Deckel drauf und Jena gewinnt 61:52.


Unnötig schwer gemacht hatte man es sich selbst, aber das gehört zur Entwicklung des Teams und junger Spielerinnen dazu. Die Ausfälle von Fabienne Fischer, Jule Riebel und Vanessa Kajan wogen schwer, aber dennoch hat man den Sieg und einige Erkenntnisse und Erfahrungen mitgenommen. Darauf kann man aufbauen und am kommenden Samstag zu Hause wieder angreifen.

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