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  • Thomas Fritsche

Schwere Geburt

Das erste Heimspiel hatten sich die USV VIMODROM Baskets auf jeden Fall anders vorgestellt. Auch wenn schlussendlich ein Sieg mit 58:45 gegen die DJK Neustadt a. d. Waldnaab auf der Anzeige stand, zeigten die Damen nicht ihr wahres Können.

Foto: Frieda Fischer


Mit einer Verletzung von Annika Schwarz in der ersten Minute startete das Spiel bereits denkbar schlecht. Als Topscorerin des letzten Spiels und sehr wichtigem Element der Jenaer Rotation war klar, dass dieser Ausfall nur schwer zu kompensieren sein würde. Nachdem sich das Team kurz gesammelt hatte, ging es jedoch vielversprechend mit zwei Dreipunkt Spielen von Jill Brandt (And-One) und einem Dreier von Lilly Feistkorn weiter. Dies sollten aber die vorerst letzten (Höhe-)Punkte sein, danach trafen weder Würfe noch zahlreiche Pässe ihr Ziel. Die Gegnerinnen nutzten dies glücklicherweise nicht aus und die USV Ladies konnten das Viertel mit 8:6 für sich entscheiden.

Leider half auch die kurze Pause nicht viel, denn auch im zweiten Spielabschnitt wirkte das Team diffus und schlecht aufeinander abgestimmt. Neustadt verteidigte die gesamte Partie über eine Zone, die Jena aus dem Konzept zu bringen schien. Als Lösung wurden immer wieder Dreier genommen, die selten fielen. Abschlüsse am Brett waren meist gezwungen und ohne die nötige Konsequenz.

Auch defensiv stimmte die Kommunikation oft nicht und Pick and Roll Situationen ermöglichten den Gegnerinnen einfache Abschlüsse nahe dem Korb. Erst in der 16. Minute fielen die ersten Punkte des Viertels für die VIMODROM Baskets, die sich mit 3 Dreiern die Führung zurückholten. Im Anschluss zeigten die Damen kurz, was wirklich in ihnen steckte: Sie verteidigten viel härter, fanden ihre Mitspielerinnen im richtigen Moment und zogen mit voller Energie zum Korb. Besonders Neuzugang Annika Heck sprang nach jedem Ball, holte einige Steals und mehrere Offensivrebounds. 21:15 stand es zur Halbzeit.

Das restliche Spiel war von kurzen, intensiven Phasen geprägt, die jedes Mal einen Durchbruch erhoffen ließen. Doch auch wenn sich die VIMO Ladies immer mehr absetzen, die Gesamtleistung blieb hinter den Erwartungen zurück. Sicherlich darf man nicht vergessen, dass sich die Mannschaft erst vor wenigen Tagen vollständig gefunden und zahlreiche Abgänge von langjährigen Spielerinnen zu verzeichnen hatte. Eine neue Dynamik und die passende Teamchemie müssen erst gefunden werden – bis dahin müssen allerdings die Basics und gemeinsamen Grundprinzipien eingehalten werden. Zeigen können sie dies am Sonntag gegen einen weiteren Aufsteiger, die Leipzig Lakers.

Vielen Dank an die zahlreichen Fans, welche uns am Feiertag unterstützt haben! Wir hoffen euch auch beim nächsten Heimspiel am 14.10. 16 Uhr wieder begrüßen zu können.

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