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  • Thomas Fritsche

SCHWERER START NACH ZWANGSPAUSE

Auf nach Osnabrück hieß es für die USV VIMODROM Baskets am vergangenen Samstag. Nach zwei Wochenenden Zwangspause aufgrund zahlreicher Corona-Erkrankungen im Team, sollte es nun endlich wieder losgehen. Auch wenn die Belastung in der letzten Trainingswoche nur stückhaft gesteigert werden konnte, waren die Damen vom USV Jena durchaus fit und vor allem motiviert.

Foto: Dieter J. Reinhard


Die Panthers Academy Osnabrück startete sehr schnell ins Spiel und konnte durch aggressiven Zug zum Korb viele leichte Durchstecker erzielen. Auch im Offensivrebound arbeiteten sie intensiv, sodass sie oft zweite Wurfchancen generieren konnten. Jena brauchte einen kleinen Anlauf, bis auch sie besser ins Spiel kamen und durch Tina Rothämel, Chelsey Schumpert und Sarah Bennett die ersten Punkte verwandelten. Trotzdem fehlte in der Defense noch zu häufig der letzte Schritt, um den Korberfolg der Heimmannschaft zu verhindern. Am Ende des Viertels steuerten Chelsey Schumpert, Sarah Bennett und Annika Schwarz noch je einen 3er bei und verkürzten den Abstand auf 28:22.


Der zweite Spielabschnitt startet mit einigen verpassten Wurfchancen auf beiden Seiten, sodass sich am Punktestand nur langsam etwas ändert. Die Panthers Academy zogen weiterhin aggressiv zum Brett und streute auch von der Dreierlinie hin und wieder einen Wurf ein. Insbesondere Tonia Dölle und Melina Knopp schlossen erfolgreich ab.


4 Minuten vor Schluss erhöhten die USV VIMODROM Baskets das Tempo merklich, endlich lief alles nach Plan und die Aktionen waren flüssig. Schöne Aktionen zum Korb von Chelsey Schumpert, Drei-Punkt-Würfe von Lilly Feistkorn und Annika Schwarz sowie eine starke, konzentrierte Defense ermöglichen den Gleichstand zur Halbzeit (38:38).


Nach der Pause ging es recht verhalten bei beiden Mannschaften weiter. Osnabrück nutzt die erhaltenen Freiwürfe nach Fouls etwas besser als die Universitätssportlerinnen und konnten dadurch erneut in Führung gehen. Der USV Jena wirkte etwas aus dem Tritt und konnte eigene Wurfchancen nur selten nutzen. 57:46 steht es daher nach weiteren 10 Minuten.


Auch im letzten Viertel baut die Heimmannschaft ihre Führung zu Beginn weiter aus. Eine schnelle Auszeit nach anderthalb Minuten ermöglicht den USV VIMODROM Baskets etwas Luft zu holen, die nun langsam knapp zu schienen drohte. Leider sollte dies trotzdem nicht reichen, denn Osnabrück kann den Abstand immer weiter ausbauen.

Die Vimo Ladies waren zu unbeständig im Abschluss und gegen Ende hin auch mit zu wenig Aggressivität und Power in der Defense dabei, sodass der Sieg mit 75:60 in Osnabrück verbleibt.

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