Suche
  • Thomas Fritsche

ROTENBURG EINFACH ZU STARK

Die nächste lange Auswärtsfahrt stand für die USV VIMODROM Baskets am vergangenen Samstag an. In Scheeßel ging es gegen die BG 89 AVIDAS Hurricans und damit ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Am Ende musste man sich deutlich mit 107:63 geschlagen geben.

Bereits in der Woche deutete sich an, dass das Jenaer Team deutlich dezimiert würde antreten müssen. Annika Schwarz viel die ganze Woche mit einer Bronchitis aus und ihr Einsatz war unwahrscheinlich. Am Donnerstag verletzte sich dann auch noch Denise Alkewitz am Sprunggelenk. Dazu kamen die Langzeitverletzten Nina Kane und Ina Elsner.


Dennoch wollte man in Rotenburg eine kämpferische Leistung zeigen und dem Gegner Paroli bieten. Zumindest zu Beginn gelang das auch. Bis kurz vor Ende des ersten Viertels spielte man auf Augenhöhe. Dann aber leistete man sich einige Ballverluste und schloss Angriffe zu früh ab. Das nutzte das Heimteam, vom Publikum frenetisch angefeuert, zu einem 9:2 Lauf und zur 21:12 Führung.


Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Jenaer Damen einige Unstimmigkeiten in der Defense und Kommunikationsprobleme in der Offense. Das sorgte immer wieder für zweite Wurfchancen für Rotenburg. Ganze 36 Punkte erzielte die Truppe von Christian Greve im zweiten Spielabschnitt und erarbeitete sich eine 57:33 Führung. Ihr Debüt im zweiten Spielabschnitt feierte unsere jüngste Spielerin Alina Hamzei. Sie zeigte eine sichere Vorstellung und fügte sich gut ins Team ein.


Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Universitätssportlerinnen vor, die Kommunikation zu verbessern und weiter hart zu arbeiten. Das gelang in weiten Teilen auch, aber Rotenburg hatte sich in einen Rausch gespielt. Immer wieder fand man eine Option und traf über 40% von der Dreierlinie. Als dann kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit auch noch Lilly Feistkorn mit einer Sprunggelenkverletzung vom Feld getragen werden musste stand das Ergebnis nicht mehr im Vordergrund.


Im letzten Viertel zeigten die USV Damen noch einmal Kampfgeist und gaben bis zum Schluss nicht auf. Offensiv erspielte man sich einige gute Optionen. Gerade Vanessa Kajan und Juliane Riebel fügten sich hier gut auf den für sie ungewohnten Außenpositionen ein. Alina Hamzei kam leider noch nicht zu ihren ersten Punkten, zeigte aber eine gute Leistung. Sarah Bennett legte ein Double Double auf und auch Juliane Riebel konnte überzeugen. Top Scorer der Partie war Sydney Kopp mit 23 Punkten.


Jetzt heißt es noch einmal eine gute Trainingswoche hinlegen und gegen Opladen das Jahr beschließen. Definitiv verzichten wird man auf Denise Alkewitz und Lilly Feistkorn, die zu weiteren Untersuchungen in ärztlicher Betreuung und bei unserem Physio Partner refit Jena in Behandlung sind.


Foto: Christoph Worsch

43 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen